Entwicklung braucht Bewegung

Für eine gute sensomotorische Entwicklung brauchen Kinder eine „bewegte Kindheit“


Was ist "Sensomotorik" überhaupt?

Die Sensomotorik beschreibt das Zusammenspiel zwischen Reizaufnahme (Sensorik) und Reizantwort durch Bewegung (Motorik). In unserem Körper haben wir viele Rezeptoren, die auf Reize wie Berührung, Druck, Temperatur, Schmerz usw. reagieren. Diese Reize leiten unsere Nerven in das zentrale Nervensystem und von da aus zur Verarbeitung in die entsprechenden Areale weiter. In diesen Arealen wird dann eine "Reizantwort" erzeugt, in deren Folge eine Bewegung ausgelöst und z.B. die Muskelspannung in der Hand oder in den Beinen verändert wird.

Die Sensomotorik ist aber nicht angeboren sondern sie entwickelt sich in jedem Menschen ganz individuell. Sie ist also ein sehr wichtiger Entwicklungsprozess und integraler Bestandteil der menschlichen Frühentwicklung.

Kleine Kinder lernen ihre Welt vor allem durch ihre Sinnesreize kennen und lernen, darauf mit ihrer Motorik zu reagieren. Je älter dann das Kind wird, desto besser ist es ihm möglich, auf seine Umwelt zu reagieren.

In den ersten 12 bis 18 Mo­na­ten entwickelt das Kind zunächst sogenannte Basismuster. Hat ein Kind seine individuellen Basismuster entwickelt, wird es zeitlebens bei neu zu lernenden Funktionen immer wieder darauf zurückgreifen, z.B. im Beruf, beim Autofahren oder beim Spielen eines Instruments.

In der dann folgenden prägenden „sensomotorischen Phase“ von ungefähr 1 - 6 Jahren verfeinert das Kind auf Grundlage seiner Basismuster seine Sensomotorik immer weiter. In kleinen und großen Entwicklungsschritten lernt es, verschiedene Wahrnehmungen zu vereinen und sie in passende Reaktionen umzuwandeln.

Wahrzunehmende Reize / Sinnesreize:

Akustische Reize

werden durch das Ohr wahrgenommen

Visuelle Reize

nimmt der Mensch durch seine Augen wahr

Taktile Reize

fühlt der Mensch durch seine Haut

Vestibuläre Reize

regen den Gleichgewichtssinn an

Gustatorische Reize

betreffen den Geschmack

Propriozeptive Wahrnehmung

bezeichnet die Körperwahrnehmung, d.h. Bewegungs-, Lage- und Kraftsinn

Für eine gute Entwicklung sollte jeder dieser Sinne vom Kind erlebt und gefühlt werden.

Das geschieht sicher auch "von allein" im Alltag, kann aber auch im Spiel ganz gezielt gefördert werden damit sich eine „gesunde“ Sensomotorik entwickelt.

Da die frühkindliche Zeit durch eine hohe Beeinflussbarkeit gekennzeichnet ist, unterstützen wir mit unseren kindgerechten sensomotorischen Übungen Ihr Baby ab dem ersten Lebensjahr schon in der Phase seiner Aufrichtungsprozesse.

Wie machen wir das?

Durch besonders sanfte und stressfreie Übungen führen wir Frühgeborene und Kleinkinder an Umweltreize heran - zum Beispiel an die Schwerkraft - und machen sie mit ihnen vertraut, ganz nach dem Motto: „Ich bewege was ich spüre. Ich spüre was ich bewege.“

Die kombinierte Förderung von Sensorik und Motorik hilft dem Kind, in unseren Kursen die feine Wahrnehmung zu lernen. Ziel dabei ist nicht, Bewegungen zu trainieren, sondern das Gehirn zu stimulieren, damit es seine Funktionen besser erfüllen lernt.

Mit ihrer langjährigen Berufserfahrung als Ergotherapeutin führt Susan Pannier alle Übungen immer mit Kind und mit seiner Mutti oder mit seinem Vati durch. Dadurch können die Eltern ihre Erfahrungen aus dem Kurs zu Hause leichter vertiefen, die frühe Förderung des Säuglings im Alltag integrieren und es können sogar anfängliche Verzögerungs- oder Entwicklungsrückstände positiv beeinflusst werden. Beispielsweise können Störungen des Schlaf-Wach-Rhythmus mit der sensomotorischen Frühförderung behandelt werden.

Das individuelle Potential eines Kindes ist gerade bei Neugeborenen und Säuglingen nicht sicher vorhersehbar. Aber wir erleben in unseren Kursen immer wieder, dass kleine Hilfestellungen oft »Großes« bewirken.

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